Engagement

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Am Anfang steht immer eine Idee.

Eine Stadt lebt von bürgerschaftlichem Engagement. Das gilt für Freiburg besonders. Wurde doch schon das Wahrzeichen der Stadt nur gebaut, weil die Bürger Freiburgs die Finanzierung in die Hand nahmen. Aus dieser Idee entstand 1997 die Eugen-Martin-Stiftung. Wie sagte doch ihr Gründer, der Freiburger Unternehmer und Ehrenbürger Eugen Martin: „Was 2.000 Menschen im Mittelalter vollbracht haben, muss doch mit 200.000 Leuten heute erst recht funktionieren.“

Die Geschichte der Eugen-Martin-Stiftung beginnt jedoch viel früher. Schon in den 1960er Jahren beginnt der Unternehmer, sich für Kinder zu engagieren, wenn öffentliche Gelder fehlen. Er baute mehrere Spielplätze. Geliebt hat Martin ganz besonders das Freiburger Münster. Er betonte immer wieder, wie unerlässlich sein Erhalt für die ganze Stadt ist.

Die Stiftung schließlich gab Eugen Martins jahrzehntelangem Engagement einen festen organisatorischen Rahmen. Seine herzliche Art, seine Ideen und sein hervorragendes Netzwerk brachten viele dazu, sich auch einzusetzen. Nach seinem Tod am 15. Dezember 2010 lebt sein Geist weiter – in vielen großen und kleinen Freiburger Freiburger Projekten.

Foto: Dr. Ernst Seidel (r.) und Eugen Martin verleihen Erwin Teufel (2.v.l.) den Deutsch-Französischen Kulturpreis 2003. Laudator ist der Ehrenpräsident des Europarats, Senator Louis Jung (2.v.r.).