Hahnentürme

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Bei einer Hubschrauberbesichtigung im Jahre 1999 wurden die Schäden an dem Maßwerkhelm des südlichen Hahnenturms sichtbar. Die zu der südlichen und nördlichen Seite des Gebäudes ausgerichteten Türme, die aufgrund ihrer Wetterfahnen auf der Turmspitze Hahnentürme genannt werden, besitzen eine Vielzahl an filigranen Maßwerken, wie Fialen, Kreuzblumen und Krabben. Bei bei einer Sanierung in den Jahren 1952-57 wurden einige Steine des Turms ausgetauscht. Die damals angefertigten Bauteile hatten jedoch die Zeit nicht andeutungsweise so gut überdauert, wie die original gotischen Steine. Die schönen Maßwerke des Turmhelms waren durch  zahlreiche Aufplatzungen und Abschalungen zerstört worden und stellten  eine Gefahr für die Münsterplatzbesucher dar. Die Schäden waren so stark, dass Eugen Martin seinen politischen wie wirtschaftlichen Einfluss einsetzte, um eine Sanierung des Turms zu finanzieren. Mit großem Erfolg: Durch sein Engagement bewirkte er bei dem damaligen Wirtschaftsminister Walter Döring, dass das Land eine Sonderfinanzierung zur Sanierung des südlichen Hahnenturms bewilligte. Bei den darauf folgenden dreijährigen Sanierungsarbeiten wurde eine große Anzahl an Steinen ausgetauscht. Seit 2004 stehen dank Eugen Martin wieder zwei intakte Türme auf dem Münsterplatz.

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